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<pre>In der dritten Quali-Runde, in der Gruppenphase, zeigte Marokko dann jedoch keine Schwäche mehr und marschierte ungehindert und unbesiegt zu Platz 1 und damit zur WM nach Russland.  <p> In der Poleposition befinden sich vor dem Anpfiff die Gäste vom Balkan, die im Falle eines Sieges bei noch zwei ausstehenden Partien fünf Zähler Vorsprung auf das Team von der grünen Insel aufweisen würden – womit ihnen das Fixticket für die Endrunde in Russland wohl kaum noch zu nehmen wäre.  <p>  Mit seinem zweiten Streich führte Doppelpacker Brozovic im Hinspiel erst nach dem Anbruch der Nachspielzeit endgültig geklärte Verhältnisse herbei: Die Sorge um den Dreier trieb der Mannschaft aber zugegebenermaßen auch zuvor nicht gerade den Angstschweiß auf die Stirn. <p> Bereits beim Confed Cup vertraute Teamchef Joachim Löw, laut dem die Titelverteidigung im kommenden Sommer oberste Priorität habe, deshalb auf einen perspektivisch ausgerichteten Kader. <p>  Nach einer Kontroverse mit Verbandschef Slavisa Kokeza wurde die Zusammenarbeit mit Muslin beendet. Sein bisheriger Assistent Mladen Kristajic übernahm die Betreuung des Teams.  </pre>


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<pre>Bei Weltmeisterschaften dürfen fünf Teams aus dem asiatischen Verband teilnehmen. Gleichzeitig erhält Ozeanien nur einen Platz, den sich der Sieger der Qualifikation darüber hinaus erst in einem Play-Off – meist gegen ein Team aus Südamerika – erkämpfen muss.  <p> Freilich bekamen aber auch die DFB-Kicker bei jenem Erfolg zum wiederholten Male die enorme Stabilität des Herausforderers zu spüren. Erwies sich bereits das 1:0 bei der EM 2016 als ganz schwere Geburt, artete dann auch die Neuauflage in richtig harte Arbeit aus.  <p>  Dass die Fieberkurbe auch in der Folgezeit nicht nach oben zeigte, lässt die äußerst holprige Qualifikation erahnen: Weit abgeschlagen hinter dem Iran ins Ziel gekommen, konnte das WM-Ticket nur mit knapper Not gegen Syrien, Usbekistan und China gesichert werden. <p> Neben den Qualifikations-Neulingen von der Affeninsel weist diese bekanntlich nicht immer ganz ernst zu nehmende Rangliste nur noch sechs weitere Exoten aus, die in fußballerischer Hinsicht noch weniger als San Marino anzubieten haben sollen. <p>  Es war allerdings auch erst der zweite Ernstfall unter Muslin, dessen Gesamtbilanz mit der serbischen Nationalelf sich mit drei Siegen und zwei Unentschieden mehr als sehen lassen kann.  </pre> 


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<pre> Die seither abgelieferten Leistungsnachweise konnten in all ihrer Glanzlosigkeit nie den Beweis erbringen, dass sich ein solches Malheur nicht wiederholen kann: Nicht zuletzt für ebenso robuste wie kampferprobte Herausforderer ist noch immer jederzeit eine Überraschung drin.  <p> Bild: Hat Brasiliens Super-Diva Neymar beim WM-Auftakt gegen Serbien auch Grund zur Freude? (Â© IMAGO / HMB-Media)  <p>  Wie sich eine K.o.-Phase bei einem Turnier anfühlt, wissen die isländischen Fußballer aus eigener Erfahrung. <p>  für einen nennenswerten Beitrag zur Wahrung der theoretischen Chance auf den Gipfelsturm dürfte realistischerweise aber schon ein voller Dreier vonnöten sein — der in der Amsterdam-Arena aber auch durchaus denkbar ist. <p>  Während viele Kolumbien als heißesten Anwärter auf den Gruppensieg sehen, soll Japan laut Experten und Buchmachern nicht über den letzten Platz hinauskommen.  </pre>


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<pre> Ob die Niederländer diese Räume tatsächlich erfolgreich nutzen können, bleibt fraglich, die Wettanbieter sehen die größeren Siegeschancen auf Seiten der Gäste.  <p> Nach der Pflichterfüllung gegen WM-Debütanten aus Panama wird Titel-Anwärter Belgien im zweiten Vorrundenspiel von einem etwas bekannteren Gesicht geprüft.   <p> Löws Plan, dass die Confed Cup-Senkrechtstarter Druck auf die geschonten etablierte Kräfte ausüben sollen, ging damit voll auf. Besser noch: Ein Gros der jungen Wilden konnte sich sogar als ernstzunehmende Alternative für die bevorstehende WM empfehlen. <p>  Auf einen Paradigmenwechsel deutet dabei vor allem das aufsehenerregende Torverhältnis hin. Die insgesamt 43 erzielten Treffer lassen erahnen, dass der spanische Coach deutlich stärker als sein Vorgänger auf die Argumente seiner hervorragend besetzten Offensivabteilung vertraut.  <p> Sein Nachfolger wurde Gareth Southgate, der beim 2:0-Heimerfolg über Malta seinen Einstand feierte. Einzig das Ergebnis passte. Der Auftritt der „Three Lions“ erinnerte weniger an junge, hungrige Löwen, sondern vielmehr an alte, träge Hauskatzen.  </pre>


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<pre> Dementsprechend groß war nach dem Schlusspfiff im ausverkauften Stadion Maksimir die Enttäuschung der Griechen.  <p> Denn die Spiele in der Gruppe B werden wohl alles andere als ein Selbstläufer. Wales, die USA und auch der Iran können sehr unbequeme Gegner sein.  <p>  Nach dem Erfolg über die Syrer hatten die Australier aber noch ein interkontinentales Play-off gegen Honduras— den Viertplatzierten der CONCACAF-Qualifikation — zu bestreiten. <p>  Somit ist davon auszugehen, dass die millionenschweren Topstars aus der Premier League gegen den Underdog aus Panama mit der notwendigen Konzentration zu Werke gehen werden.  <p> Umso mehr muss es die Gastgeber alarmieren, dass der ohne den ganz großen Erwartungsdruck aufspielende Herausforderer zuletzt den etwas besseren Eindruck hinterließ: Auf ihren Pleitenstart haben die Slowaken längst mit einer kühnen Drehung um 180 Grad reagiert.  </pre>


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